Weiterhin Stallpflicht für Hausgeflügel

Da sich das Virus in Niedersachsen weiter ausbreitet, macht das Veterinäramt des Landkreises Stade noch einmal auf die weiter geltende Stallpflicht für Geflügel im gesamten Kreis aufmerksam.


Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist eine neue Dynamik des Ausbruchsgeschehens im Februar und März durch den Frühjahrsvogelzug zu erwarten. Aktualisierte Informationen zum Ausbruchsgeschehen sowie eine Übersichtskarte zu den Aufstallungsgeboten in Niedersachsen und Bremen finden sich auch auf www.tierseucheninfo.niedersachsen.de.
Im Landkreis Stade wurden bisher bei fünf Nonnengänsen und einer Kanadagans das Geflügelpest-Virus nachgewiesen. Eine Aufstallungspflicht hatte der Landkreis für seinen Einzugsbereich vorsorglich am 12. November erlassen.
Auch wenn eine Ansteckung des Menschen mit der zurzeit in Europa beobachteten Vogelgrippe als unwahrscheinlich gilt, bitte tote Vögel nicht mit bloßen Händen anfassen. Verendete Singvögel oder Tauben sollten eingegraben, tote Wasservögel und Greifvögel dem Veterinäramt unter der Telefonnummer 04141-12-3931 oder per E-Mail (veterinaeramt@landkreis-stade.de) gemeldet werden.

Film zum Weltfrauentag

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade, Pressegespräch am 18.02.2021

Auch zum diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März machen die Gleichstellungsbeauftragten der Arbeitsgemeinschaft (AG) im Landkreis Stade mit einer spannenden Aktion auf die Lage der Frauen in unserer Gesellschaft aufmerksam. In diesem Jahr greift die AG das Thema „Frauen in Kunst und Kultur“ auf und bietet hierzu zwei virtuelle Veranstaltungen an. Denn Kunst- und Kulturförderung erfolgt innerhalb eines geschlechterdiskriminierenden gesellschaftlichen Rahmens, der sich auch auf die Präsenz von Frauen und Männern in der Kunst auswirkt. Das hat insbesondere für Frauen nachteilige Effekte, die sich im Rahmen aktueller Finanzierungsdebatten zu verstärken scheint.

Denn noch immer ist auch im Kunst- und Kulturbereich die Gleichstellung lange nicht erreicht – Parallelen zu anderen Berufszweigen werden deutlich, z.B. bei der Unterrepräsentanz von Frauen in Leitungspositionen von Kultureinrichtungen, der paritätischen Besetzung von Gremien und Jurys, oder auch die immer noch oft stigmatisierte Rollenverteilung bei der Besetzung von Film- und Theaterrollen oder Drehbüchern. Auch der Gender Pay Gap macht in diesem Bereich keine Ausnahme. So verdienen auch hier Frauen in der Regel deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, so sie denn überhaupt einen Auftrag erhalten.

Es wird sichtbar, dass auch im Kunst- und Kulturbereich noch ein weiter Weg bis zur Gleichstellung der Geschlechter und somit auch zur Chancengleichheit zu bestreiten ist. Hierauf will die Arbeitsgemeinschaft mit den Angeboten aufmerksam machen und gleichzeitig dazu aufrufen, sich weiterhin kontinuierlich für die Gleichstellung von Frauen und Männern einzusetzen.


Mit dem herausragenden biografischen Filmdrama „Paula“ wird die Geschichte der hochbegabten Künstlerin Paula Modersohn-Becker aus Worpswede zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt. Die Widerstände, gegen die die radikal moderne Künstlerin ankämpfen musste und die Konflikte, die es zu meistern galt, sind heute – ein Jahrhundert später – aktueller denn je und zeigen auf, wie hart der Kampf um die Gleichstellung seinerzeit war.

Der Film kann am Montag, 08. März zum Internationalen Frauentag einmalig kostenlos gestreamt werden. Hierbei ist die Uhrzeit für Jede individuell wählbar.

Zudem können interessierte Frauen am gleichen Tag in der Zeit von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr an einem Salongespräch via ZOOM teilnehmen. Bei dieser erstmalig veranstalteten virtuellen Diskussionsrunde stehen passend zum diesjährigen Thema die Bildenden Künstlerinnen im Fokus. Unter dem Titel „Auf den Spuren von Paula – wie geht es Künstlerinnen heute?“ möchte die Stader Kulturförderin und Moderatorin Jutta de Vries mit Hanna Kruse (Existenzgründungsprojekt für Künstlerinnen „Goldrausch”, Berlin), der Bildhauerin Barbara Lorenz Höfer (Buxtehude), der Konzeptkünstlerin Susan Donath (Dresden) und weiteren 20 Interessierten ins Gespräch kommen.

Für beide kostenlosen Veranstaltungen ist eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungpaula@harsefeld.de erforderlich, mit einer Mitteilung, ob an beiden Veranstaltungen oder alternativ nur an einer Interesse besteht. Die Übersendung des Zugangscodes zum Film und/oder zum Salongespräch und die detaillierten Informationen zum weiteren Vorgehen erfolgen dann ebenfalls per E-Mail.

Weitere Informationen zum Angebot sowie andere interessante Themen sind unter der Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten unter

www.arbeitsgemeinschaft-gleichstellung.de abrufbar.

Veranstaltungen zum Weltfrauentag

Frauentagsveranstaltungen im Landkreis Harburg
2. März 2021 – 16.45 – 18.45 Uhr als Online-Event
Finanzielle Unabhängigkeit – warum tun sich Frauen so schwer damit?
Helma Sick unternimmt einen ebenso rasanten wie humorvollen Ritt durch die (Wirtschafts-)Geschichte und gibt überraschende und unglaubliche Anekdoten über Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten zum Besten. Auf dieser Reise wird der Frage nachgegangen, was Frauen daran hindert, sich um ihre finanzielle Unabhängigkeit zu kümmern. In der Gegenwart angekommen, fragt Helma Sick: Welchen Einfluss haben manche Frauenenbilder noch heute in der Gesellschaft und in unseren Köpfen?
Anmeldung bis 28. Feb.21 bei: j.herzog@lkharburg.de
Informationen unter: www.landkreis-harburg.de/frauentag21

8. März 2021 – 19 bis 20 Uhr – Die runde Stunde zum Frauentag 2021 bei Dir Zuhause
Feiern geht auch online — mach es dir zu Hause gemütlich..

Ulrike Glüer, Gleichstellungsbeauftragte der Gmd Neu-Wulmstorf, lädt gemeinsam mit KEKS und Courage zu diesem Event ein. Sie präsentieren Euch: dasDuo SMILE & SHINE, Sandra Differt mit „In jeder Frau steckt eine Heldin“ und weitere Überraschungen. Die Teilnehmerinnenzahl ist aus technischen Gründen begrenzt, daher bitte schnell anmelden.

Anmeldungmgh.keks@ewetel.net

10. März 2021 – 17 – 18 Uhr als Online-Seminar
„Starke Präsenz im Beruf, online und analog“
Das Online-Seminar gibt Tipps u.a. zu Rhetorik und Stimmeinsatz, um Unsicherheiten vor Computer-Mikrofon und -Kamera vorzubeugen und in Videokonferenzen, aber auch im Büro, überzeugend aufzutreten. Für das Seminar konnte Jasmin Eisenhut, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Buchholz idN,  die Schauspielerin und Synchronsprecherin Katja Geist als Referentin gewinnen.
Anmeldung bis zum 8. März bei: Jasmin.Eisenhut@buchholz.de

11. März 2021 – 18 – 20 Uhr als Online-Seminar

„Prostitution und der politische und gesellschaftliche Umgang“
Astrid Warburg-Manthey, Gleichstellungsbeauftragte der SG Salzhausen, konnte für diese Veranstaltung die Soziologin Manuela Schon als Referentin gewinnen, die sich langjährig mit dem Schwerpunkt geschlechtsspezifischer Gewalt in Forschung und Praxis befasst. Diese Veranstaltung dient der Aufklärung über die Bedingungen der Prostitution, denen die Bundesregierung 2002 mit dem Prostitutionsgesetz versucht hat zu begegnen.
Anmeldung: gleichstellung-salzhausen@gmx.de

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2021 am 2. März  

mit Helma Sick – Finanzexpertin, Buchautorin und Kolumnistin

egal, ob Frauen im Job stehen oder nicht, viele machen einen großen Bogen um das Thema Finanzen. Irgendwie paradox, denn finanziell unabhängig zu sein,

ist für Frauen in Deutschland ein besonderes wichtiges Ziel im Leben. So äußern vier von fünf Frauen in einer Studie von YouGov (2018), dass dies für sie «äußerst» oder «sehr» wichtig sei.

Gleichzeitig beschäftigt sich aber nur jede Vierte regelmäßig mit der eigenen Geldanlage. Und darum geht es dieses Jahr bei unserer Frauentagsveranstaltung:

                               Finanzielle Unabhängigkeit –

    Warum tun sich Frauen so schwer damit?

Helma Sick, die „Grande Dame“ der Frauenfinanzwelt unternimmt einen ebenso rasanten wie humorvollen Ritt durch die (Wirtschafts-)Geschichte der verschiedenen Jahrhunderte.

Auf dieser Reise wird der Fragen nachgegangen, was Frauen daran hindert, sich um ihre finanzielle Unabhängigkeit zu kümmern. Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Wir feiern schon mal und starten am

Dienstag, 2. März 2021, Empfang um 16.45 Uhr,

              als Online-Event

Wir, der LFR Niedersachsen und Kris Hauf, Finanzexpertin aus Hamburg, laden zu dieser spannenden und humorvollen Veranstaltung ein und freuen uns, wenn Sie den Frauentag mit uns gemeinsam „schon mal“ feiern! 

Sehr gerne können Sie die Einladung an Freundinnen und Freunde, Bekannte und Interessierte weiterleiten, oder auf Ihre Homepage o.ä stellen. Wir sind im Online-Format daher haben wir keine Platzprobleme!

Bitte melden Sie sich bis zum 24. Februar 2021 bei Jasmin Herzog per Mail j.herzog@lkharburg.de an.

#mehrfrauenindieparlamente – Unterschreiben Sie den Aufruf des Deutschen Frauenrats für Parität in der Politik!

Ideenbeweger³ Matchfunding

Ideenbeweger hoch 3 © Startnext Crowdfunding GmbH

Crowdfunding-Support für den Elbe-Weser-Raum und Südniedersachsen. Von Beratung über zusätzliche Reichweite bis hin zum Matchfunding.

Seit Beginn des Jahres läuft Ideenbeweger³ Matchfunding, eine Initiative des ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH Private Hochschule Göttingen. Neben der kostenlosen Beratung am Hansecampus Stade erhält jede Kampagne in den Kategorien „Schule“ und „Gründung“ und „Kunst und Kultur“ bis zu 1.000 € dazu.

Schon 2010 wurde Startnext als erste deutsche Crowdfunding-Plattform gegründet, um Gründer*innen, Erfinder*innen und Kreativen die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen und Projekte vorzustellen, mit der Unterstützung von vielen Menschen zu finanzieren und eine Community aufzubauen. Inzwischen ist Startnext die größte Crowdfunding Community für Ideen, Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum.

Die regionale Ideenbeweger-Plattform wurde speziell für Projektstarter*innen aus den Regionen Südniedersachsen und Elbe-Weser-Dreieck erschaffen.

Zur zusätzlichen Unterstützung von Projekten in der Region gibt es wiederkehrend Kampagnen mit regionalen Sponsoren. Seit Beginn des Jahres läuft Ideenbeweger³ Matchfunding, eine Initiative des ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH Private Hochschule Göttingen. Neben der kostenlosen Beratung am Hansecampus Stade (PFH Private Hochschule Göttingen) erhält jede Kampagne in den Kategorien „Schule“ und „Gründung“ und „Kunst und Kultur“ bis zu 1.000 € dazu. Das Budget für die Kofinanzierung vergeben die Sponsoren Volksbank Kassel Göttingen eG, Landschaftsverband Südniedersachsen, Landschaftsverband Stade, die Wirtschaftsförderung Landkreis Stade GmbH, die Hansestadt Stade sowie die Wirtschaftsjunioren Stade.

Um sich zu bewerben, ist die Idee bis zum 31.05.2021 mit Video und Text auf der Ideenbeweger-Plattform einzustellen. Nach erfolgreicher Bewerbung startet die Kampagne für das Projekt und die Suche nach finanziellen Unterstützern. Für jeden eingeworbenen Euro erhält das Projekt zusätzlich 25 Cent von den regionalen Sponsoren.

Corona-Pandemie: Osterfeuer im Landkreis Stade finden auch in diesem Jahr nicht statt

Pressemeldung LK Stade

Die traditionellen Osterfeuer müssen auch im Landkreis Stade in diesem Jahr noch einmal wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Darauf haben sich die hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller Kommunen mit Landrat Michael Roesberg geeinigt.


„Es ist sehr bedauerlich, dass diese schöne Tradition auch 2021 nicht gepflegt werden kann, aber wir müssen noch eine Weile Kontakte dieser Form streng vermeiden, weil das Ansteckungsrisiko auch angesichts der auftretenden Virusmutation noch zu hoch ist.“

Der Landrat sowie die hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bitten alle Initiativen, in diesem Jahr kein Material für das Osterfeuer zusammenzutragen.

Steuererleichterung aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus

Die in der Samtgemeinde Lühe ansässigen Unternehmen können aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus Steuererleichterungen beantragen.

Die Verwaltung der Samtgemeinde Lühe möchte die hier ansässigen Betriebe in dieser ungewöhnlichen Situation unterstützen und den Unternehmen helfen, diese Herausforderung so gut es geht zu meistern. Unternehmerinnen und Unternehmer, die unmittelbar durch das Coronavirus nicht unerhebliche wirtschaftliche Schäden erleiden, können eine zinsfreie Stundung von den Steuerzahlungenbeantragen.

Bitte füllen Sie für die Beantragung unser Formular aus und senden Sie es per Mail an

claudia.wulf@luehe-online.de

oder per Post an die Samtgemeinde Lühe.

Zusätzlich ist es dringend zu empfehlen, dass die Firmen beim Finanzamt die Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages beantragen. Sobald der Samtgemeindeverwaltung eine Information des Finanzamtes vorliegt, wird die Vorauszahlung 2021 entsprechend angepasst.

https://www.mf.niedersachsen.de/startseite/themen/steuern/antworten-auf-haufig-gestellte-steuerliche-fragen-faqs-im-zusammenhang-mit-dem-corona-virus-186548.html

Nutzen Sie bitte die Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung, insbesondere die Förderprogramme.

Informationen erhalten Sie z.B. von der Wirtschaftsförderung Landkreis Stade GmbH

www.wf-stade.de

Email info@wf-stade.de

oder 04141 8006-0

Schlagwörter: Steuererleichterung, Stundung Gewerbesteuer, Vollstreckungsaufschub, Gewerbesteuermessbetrag, Gewerbesteuervorauszahlung

Externe Behörde:

Finanzamt Stade

Harburger Straße 113

21680 Stade

Telefon: (04141) 536 -0

Mo. -Fr. 09:00 -12:00 Uhr

Telefax: (04141) 53 64 99

Neue Coronaverordnung – Pressemitteilung des Landes Niedersachsen

Shutdown wird verlängert und ergänzt  – Ausbreitung der Mutationen soll verhindert werden

Trotz der jetzt schon viele Wochen lang andauernden Einschränkungen sind die Infektionszahlen und die Zahl der täglich an und mit dem Virus sterbenden Menschen immer noch zu hoch. Hinzu kommt, dass die sich aus Großbritannien und Südafrika verbreitenden Virusmutationen zwischen 30 und 70 Prozent infektiöser sind als das bisherige Sars-CoV-2- Virus. Diese Virusmutationen sind auch in Deutschland angekommen, wobei der Umfang derzeit unklar ist.

„Wir brauchen sehr rasch belastbare Informationen über den Ausbreitungsgrad der Virusmutationen in Deutschland. Dafür wurden jetzt die Weichen gestellt“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Die Virusmutationen müssen auch in Deutschland schnell erkannt werden. Das muss die Grundlage für das weitere Vorgehen sein.“ Der Bund wird bis Anfang Februar eine erste Auswertung der bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorlegen.

Stephan Weil: „Die getroffenen Maßnahmen, aber vor allem die Umsicht und der verantwortungsvolle Umgang der Menschen in Niedersachsen haben dazu geführt, dass der befürchtete weitere Anstieg der Infizierten bei uns gestoppt werden konnte und die

Fallzahlen gesunken sind. Aber wir müssen jetzt weiter konsequent sein, um diese mühevoll erreichten Erfolge, nicht zu gefährden. Wir sind uns unter den Ländern und mit dem Bund einig, dass die bislang in Deutschland gegen die Pandemie getroffenen Maßnahmen verlängert und ergänzt werden müssen. Die aktuell zumindest in Niedersachsen noch vergleichsweise gute Ausgangslage muss jetzt genutzt werden, um die Fallzahlen weiter zu senken und eine mutationsbedingte starke Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es gibt eine realistische Chance, die Virusinfektionen im Februar deutlich zu reduzieren. Das wird jedoch nur gelingen, wenn im Privat- wie im Arbeitsleben noch konsequenter nicht notwendige direkte Kontakte reduziert, überall Abstände eingehalten und Masken getragen werden.“

Stephan Weil bedankt sich erneut dafür, dass sich so viele Menschen jetzt schon über Wochen an die recht harten Corona Schutzmaßnahmen halten: „Herzlichen Dank für’s Durchhalten und für die damit geübte Solidarität! Es ist uns bewusst, dass wir den Niedersächsinnen und Niedersachsen sehr viel zumuten, auch und gerade den Kindern und Jugendlichen.“

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder und des Bundes haben sich darauf geeinigt, mehr Infektionsschutz insbesondere über die stärkere Nutzung von medizinischer Masken (OP-Masken oder FFP2-Masken), über mehr Homeoffice, mehr Abstand im ÖPNV und mehr Testen in Alten- und Pflegeheimen sicherzustellen.

„Ich begrüße es, dass jetzt einheitliche Regelungen auf Bundesebene dafür sorgen sollen, dass Homeoffice überall dort, wo es irgend möglich ist, zum Regelfall bei der Berufsausübung wird. Wo die Präsenz im Unternehmen oder in Institutionen unverzichtbar ist, muss die Belegung von Räumen reduziert werden, um ausreichende Abstände sicherzustellen. Wo das nicht möglich ist, müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zumindest OP-Masken zur Verfügung stellen.“

Stephan Weil bittet die Verantwortlichen in den niedersächsischen Unternehmen und anderen Institutionen, für diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice arbeiten können, die Arbeits- bzw. Dienstzeiten noch stärker als bislang zu flexibilisieren. „Wir werden das auch in der Landesverwaltung tun. Es muss uns gemeinsam gelingen, die mit vollen Bussen und Bahnen verbundenen Infektionsgefahren drastisch zu reduzieren. Wo es möglich ist, sollen zusätzliche Verkehrsmittel eingesetzt werden.“

Im gesamten ÖPNV und im Einzelhandel sowie überall dort im öffentlichen Raum und in Gebäuden, in denen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten enger und länger zusammenkommen, sollen zudem durchgehend medizinische Masken (OP-Masken oder FFP2-/KN95-Masken) getragen werden.

Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit Bewohnerinnen und Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgeschrieben. Außerdem sind bereits in der jetzigen niedersächsischen Verordnung verpflichtende Testungen für alle Bediensteten mehrmals pro Woche angeordnet. Auch Angehörige und Freunde der Bewohnerinnen und

Bewohner müssen schon jetzt ab einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 50 Neuinfektionen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest durchführen lassen.

Zur Situation in den Schulen und Kitas haben Bund und Länder eine restriktivere Handhabung der bisherigen Beschlüsse vereinbart. In Niedersachsen sind die Kitas bereits geschlossen und es wird eine Notbetreuung angeboten. Die weiterführenden Schulen befinden sich mit Ausnahme der Abschlussklassen bereits durchgängig im Homeschooling. Insoweit wird es keiner Änderung bedürfen. Was die Situation in den Grundschulen anbelangt, sind Änderungen zu erwarten über deren Inhalt die Landesregierung im Laufe des Tages entscheiden wird.

Weil abschließend: „Es geht in den nächsten Wochen darum, eine unkontrollierte Ausbreitung insbesondere der B117-Mutation zu verhindern. Wenn es gelingt, die Mutation B117 in Deutschland gering zu halten, haben wir die Chance, in den nächsten Wochen die Inzidenzwerte deutlich zu senken.

Gelingt es mit einigen zusätzlichen Maßnahmen unter einen Inzidenzwert von 50 Infektionen pro Hunderttausend Einwohner und Woche zu kommen, können vorsichtig und schrittweise einzelne Bereiche wieder gelockert werden. Je konsequenter sich die Menschen in Deutschland an die Corona-Maßnahmen halten, desto eher können wir alle auch wieder freier leben.“

Samtgemeinde Lühe | Alter Marktplatz 1A
21720 Steinkirchen | Tel: 04142 / 899 -0
Fax 04142 / 899 – 138
E-Mail: Info@luehe-online.de