Bauordnungsamt führt elektronische Sachbearbeitung ein

Landkreis Stade.

Elektronisch und damit schneller und unkomplizierter sollen künftig Bauanträge  gestellt werden können,  so sieht es die novellierte Niedersächsische Bauordnung vor, die am 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Das Bauordnungsamt des Landkreises Stade beginnt am 3. Januar mit der Umstellung der Fachverfahren auf die digitale Sachbearbeitung, damit sämtliche bauordnungsrechtliche Verfahren,  wie etwa Bauanträge,  Bauanzeigen  und Bauvoranfragen, auf elektronischem Wege erfolgen  können.

Doch zunächst gibt es eine Übergangsphase. Der Landkreis Stade wird als untere Bauaufsichtsbehörde ab dem 1. Januar keine elektronische Antragstellung über Nutzerkonten/Servicekonten anbieten, erklärt Kreisbaurätin Madeleine Pönitz: „Die Sachbearbeitung des Baugenehmigungsverfahrens wird im Rahmen dieser rechtlichen Neuerung aber ab sofort im Testbetrieb rein elektronisch erfolgen.“ Mit Einführung der elektronischen Akte werden die eingehenden Anträge digital geprüft.

Die gesetzliche Übergangsfrist für die elektronische Antragstellung läuft bis Ende 2023. Die einzelnen Bauaufsichtsbehörden werden öffentlich bekannt geben, wann und in welchem Umfang die neuen Kommunikationswege für die digitale Antragstellung über ein Nutzerkonto bei ihnen eröffnet werden.

Der Landkreis Stade bietet bis zur Bereitstellung einer nutzerkontenbasierten elektronischen Antragstellung zwei weitere Wege zur Antragstellung an. Der Antrag und

die Bauvorlagen sind mit einer qualifizierten elektronischen Signatur auf einem Datenträger beim Bauordnungsamt einzureichen.

Alternativ kann auch ein unterzeichneter Papierantrag mit allen nach der Bauvorlagenverordnung erforderlichen unterzeichneten Bauvorlagen in einfacher Ausfertigung und einem Datenträger mit den Dokumenten eingereicht werden. Der Datenträger muss dann sämtliche Formulare und Bauvorlagen enthalten, die in Papierform vorgelegt wurden. Diese müssen nicht unterzeichnet oder qualifiziert signiert sein, da die Papierform die elektronische qualifizierte Signatur ersetzt.

Die Beteiligung der Gemeinden und die Anforderung von Stellungnahmen Dritter erfolgt nun digital, so dass eine sternförmige Beteiligung möglich ist, so Madeline Pönitz weiter:

„Dadurch müssen die Beteiligungen nicht mehr nacheinander in Reihe abgearbeitet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dann zu jedem Zeitpunkt die einzelnen, speziell ihren Fachbereich betreffenden Teile einer Baugenehmigung parallel bearbeiten.“

Der Entwurfsverfasser kann wiederum im Bauportal online den Verfahrensstand einsehen. Nach Abschluss der Prüfung wird die Baugenehmigung elektronisch erteilt und steht den Antragstellern digital zur Verfügung. Der Landkreis Stade bittet dabei um Beachtung der novellierten Niedersächsischen Landesbauordnung und der Niedersächsischen Bauvorlagenverordnung.

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Welterbe — Es geht weiter….

Auf Einladung von Landrat Kai Seefried und dem örtlichen Landtagsabgeordneten Helmut Dammmann-Tamke hat die für Welterbeprozesse zuständige Referatsleiterin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), Dagmar von Reitzenstein, am 13. Januar 2022 den Landkreis Stade besucht. Den Wunsch der örtlichen Akteure nach einem klärenden Gespräch hatten die Landtagsabgeordneten Helmut Dammann-Tamke und Kai Seefried im vergangenen Herbst unmittelbar nach der negativen Entscheidung des Landes an den Kultur- und Wissenschaftsminister Björn Thümler herangetragen. In seiner jetzigen neuen Funktion als Landrat hat Kai Seefried dann die Koordinierung für den Besuch im Alten Land übernommen.

Gemeinsam wurden die Hintergründe für die ablehnende Entscheidung des MWK zur Bewerbung des Alten Landes um die deutsche Welterbe-Tentativliste erörtert und eine erste Strategie für zukünftige Perspektiven erörtert. Mit in der Gesprächsrunde dabei waren auch Kerstin Hintz und Silvia Hotopp-Prigge aus der regionalen Welterbeinitiative sowie die Bürgermeister der beiden antragstellenden Altländer Kommunen Timo Gerke (Samtgemeinde Lühe) und Matthias Riel (Gemeinde Jork). Am Ende des ausführlichen Gespräches steht eines fest: Die Region macht sich weiter auf den Weg und hält am Ziel des Welterbes fest.

Vor der Aussprache im Fährhaus Twielenfleth konnte Dagmar von Reitzenstein vor Ort zwei der vielen inhaltlichen Schwerpunkte der Welterbebewerbung des Alten Landes besichtigen:

Besucht wurde der gotische Kirchturm von St. Mauritius in Hollern. Es ist das älteste erhaltene Bauwerk im Alten Land. Der mächtige Rundturm wurde im Sietland Anfang des 13. Jahrhunderts im Zuge der Hollerkolonisation erbaut. Seine gut zwei Meter dicke Backstein-Außenmauer enthält unter anderem Granitsteinverbände, die noch aus der Epoche der Romanik stammen. Die Führung erfolgt durch Pastor Uwe Junge, der gleichermaßen auch die internationale Bedeutung der kirchlichen Arp-Schnitger-Orgel herausstellte.

Anschließend erfolgte der Besuch der Elbe-Obst Zentralstation in Bassenfleth. Axel Schuback, 1. Vorsitzender der Elbe Obst Erzeugerorganisation, organisierte eine Führung durch die Sortieranlage und unterstrich die Bedeutung des Obstanbaus für und in der Hollerkolonie Altes Land.

In der folgenden vertrauensvoll geführten Aussprache standen der zurückliegende Bewertungsprozess der Altländer Bewerbung, die Kommunikation in der Vorbereitung sowie eine zukünftige Ausrichtung im Mittelpunkt.

Natürlich ist die Betroffenheit der örtlichen Akteurinnen und Akteure über die Negativ-Entscheidung nach wie vor sehr groß. Wir waren uns sicher, auf einem sehr guten Weg unterwegs gewesen zu sein, müssen jetzt zunächst aber erstmal quasi an einer roten Ampel stoppen – auch diese wird aber auf gelb und dann auf grün umspringen, darüber waren sich alle Beteiligten einig.

Dazu rief auch Dagmar von Reitzenstein ausdrücklich auf und unterstützte die Beteiligten in ihrer eigenen Motivation ganz deutlich.

Auch wenn die negative Beurteilung der auf Landesebene eingesetzten Expertenjury nicht zurückgedreht werden kann, bekräftigte Dagmar von Reitzenstein die besondere Singularität des Altes Landes als Hollerlandschaft, die es zu bewahren und auszuzeichnen gilt. Die historische Expertise und Auswertung im Bewerbungsdokument bezeichnete sie als brillant, so dass damit wesentliche Voraussetzungen für zukünftige Schritte gegeben sind. Die geschichtliche Traditionsleistung der Region des Bearbeitens, des Bewahrens und des Vererbens der Kulturlandschaft ist und bleibt ebenfalls eine essentielle Grundlage von außerordentlichem kulturhistorischem Wert. Auch die Planung des Landes Niedersachsen, das Alte Land in der aktuellen Fortschreibung des Landesraumordnungsprogrammes als Vorranggebiet kulturelles Sachgut auszuweisen, ist der richtige Schritt auf diesem Weg und ein erster Teilerfolg. Mit ihrem persönlichen Besuch wollte von Reitzenstein auch noch einmal ihre Wertschätzung und Dankbarkeit für die Arbeit vor Ort zum Ausdruck bringen und unterstreichen, dass das Alte Land ein wirklich einzigartiges Zeugnis von historischen Kulturlandschaften innerhalb Niedersachsens darstellt.

Für den Blick in die Zukunft hatte von Reitzenstein gleich ein ganzes „Paket“ an Ideen und Anregungen für die Kommunen und ihre regionale Welterbeinitiative im Gepäck. Zentrales Element muss für die Zukunft die Weiterentwicklung der Hollerroute sein, dieses Ziel schreibt Dagmar von Reitzenstein der Region ins Buch. Genau dieser Aspekt war für die Expertenjury auf Landesebene in der Betrachtung der Bewerbung eine im Mittelpunkt stehende Entscheidungsgrundlage.

Dazu sollten Planungen aufgenommen und in den nächsten Jahren immer weiter schrittweise verwirklicht werden. Und es sollten, so die weitere an das Alte Land gerichtete Empfehlung, in einer gemeinschaftlichen Vorgehensweise Strategien mit Beteiligung der Wissenschaft und des Landesdenkmalamtes erarbeitet werden. Grundsätzliche Handlungsideen könnten dazu bereits in den nächsten Monaten entwickelt werden – zur Unterstützung wird Helmut Dammann-Tamke hierzu Björn Thümler als für Niedersachsen zuständigen Minister recht zeitnah ins Alte Land einladen, um einen Schulterschluss in der zukünftigen Zusammenarbeit sowie neue Kooperationsmöglichkeiten mit dem Ministerium abzustimmen. Denn, und das brachte Helmut Dammann-Tamke ebenfalls zum Ausdruck, Lücken in der Kommunikation, die zuletzt zu einer Vielzahl von Fragen geführt haben, sollen nunmehr definitiv der Vergangenheit angehören. Auch das war eine übereinstimmende Zielsetzung mit dem MWK im heutigen Evaluierungsgespräch.

Nach den geplanten Abstimmungen mit dem Kultur- und Wissenschaftsminister und seinem Team können die zukünftigen Schritte konkretisiert und dann auch in die weiteren Beratungen der kommunalen Gremien gegeben werden.

Die nächsten Bewerbungsmöglichkeiten um das Kulturerbe werden kommen, und auf diese sollten wir uns bereits jetzt gemeinsam vorbereiten, so der Appell von Landrat Kai Seefried. Das Alte Land ist und bleibt welterbewürdig und deshalb ist es auch für ihn als Landrat von besonderer Bedeutung, dass der Landkreis sich aktiv in den weiteren Prozess einbringen wird.

Die Enttäuschung unserer regionalen Akteurinnen und Akteure über den Ausgang des letzten Bewerbungsverfahrens konnte sich in diesem Evaluierungsgespräch in eine Geschlossenheit und eine neue Motivation entwickeln. Das macht Mut für neue Ideen und diese Signalwirkung soll auch den bisher am Prozess beteiligten Obstbauvertretungen und den kommunalpolitischen Gremien der Samtgemeinde Lühe und der Gemeinde Jork vermittelt werden. Alle Beteiligten fassten zum Abschluss das offene Gespräch für sich so zusammen: „Kurz ausgebremst und jetzt mit noch mehr Schub weiter nach vorn.“

Verpachtung einer Dorfgemeinschaftsanlage mit Gaststättenbetrieb

Gemeinde Grünendeich

Nichtförmliches  lnteressenbekundungsverfahren  der Gemeinde Grünendeich

1.         Kommunale Gebietskörperschaft

1.1.      Name, Adresse, Kontaktstelle

Gemeinde Grünendeich

-Die Gemeindedirektorin­ –

Alter Markplatz 1A

21720 Steinkirchen

Henrike Lühders

Telefon:  04142/899-120

Telefax:  04142/899-220

E-Mail: Henrike.luehders@luehe-online.de

Internet: http://www.luehe-online.de

1.2.      Verfahrensgegenstand I Gegenstand des öffentlichen Interesses

1.2.1.  Ausgangslage

Bei dem lnteressenbekundungsverfahren geht es um die Verpachtung einer Dorfgemeinschaftsanlage mit Gastronomiebereich  und Saalbetrieb, sowie einer Sportkegelbahn.  Das Inventar ist z.T. vorhanden.

1.2.2.  Pachtbedingungen:

Das Objekt soll weiter als Dorfgemeinschaftsanlage genutzt werden können. Es soll als Bedarfsgastronomie betrieben werden. Der zukünftige Pächter soll die Veranstaltungen koordinieren  und für die Bewirtung sorgen. Weiter dürften die Räumlichkeiten auch für eigene Veranstaltungen  genutzt werden.

Der Pächter nimmt für das gesamte Objekt zusätzlich die Hausmeistertätigkeiten wahr. Die

Tätigkeit umfasst insbesondere folgendes:

./  Ansprechpartner  für Dritte

./  Abschluss der Mietverträge im Auftrag der Gemeinde

./  Belegungsplan führen

./  Reinigung des Objektes (lnnenbereich)  nach Veranstaltungen

./  Pflegerische Tätigkeiten im Objekt

./  Gehwegreinigung  nach Straßenreinigungssatzung

./  monatliches Ablesen der Zählerstände

./  die Pflege der Außenanlagen sowie Winterdienst

Das Pachtverhältnis  beginnt ab dem 01.03.2022.

2.         Gegenstand der Pachtobjektes

2.1.      Bezeichnung des Auftrages durch den Auftraggeber

Die Gemeinde Grünendeich bittet um die Einreichung von lnteressenbekundungen  zur Anpachtung einer Dorfgemeinschaftsanlage mit einem gastronomischen Betrieb in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift “lnteressenbekundung  Zur Schönen Fernsicht”.

Es handelt sich um ein nichtförmliches lnteressenbekundungsverfahren in Anlehnung an § 7

Abs. 2 BHO und keine Vorabinformation im Sinne der Richtlinie 18/2004/EG: Freiwillige Bekanntmachung zum Zwecke der Aufforderung zur Abgabe einer lnteressenbekundung. Auch nicht um eine Vorinformation im Sinne des Vergaberechts. Es ist vorgesehen, die im lnteressenbekundungsverfahren eingereichten Angebote und Vorschläge auszuwerten und als Informationsgrundlage für die erforderlichen politischen

Entscheidungen  zu nutzen. Die Interessenten werden über die Ergebnisse des Verfahrens unterrichtet.

Die Gemeinde Grünendeich behält sich eine Vergabe vor. Ich bitte um Abgabe entsprechender Angebote in der unter Abs. 1 genannten Weise.

Das Objekt kann nach vorheriger Terminabsprache besichtigt werden.

3.        Sonstige Informationen

Die Interessenten haben alle relevanten Informationen, die für die Beurteilung im Rahmen des nichtförmlichen lnteressenbekundungsverfahrens maßgeblich sein können, mit anzugeben, hierzu gehören u.a. ein gastronomisches Konzept und bisherige gastronomische Erfahrungen.

4.         Weiteres Verfahren

4.1.      Vergabeverfahren

Ausschlaggebend  im Vergabeverfahren werden neben der Einhaltung der genannten

Anforderungen weitere qualitative Merkmale der Angebote sein, wie etwa

Vollständige Bewerbungsunterlagen

Befähigungsnachweise

Referenzen

Anmerkungen zu den Pachtbedingungen unter 1.2.2.

4.2.      Fristende für die Einreichung der lnteressenbekundungen

Das Fristende für die Einreichung von lnteressenbekundungen  ist

Freitag, der 21. Januar 2022 um 10:00 Uhr.

Grünendeich, 17.Dezember  2021

Gemeinde Grünendeich

Die Gemeindedirektorin

Verpachtung einer Dorfgemeinschaftsanlage mit Gaststättenbetrieb

Gemeinde Grünendeich

Nichtförmliches  lnteressenbekundungsverfahren  der Gemeinde Grünendeich

1.         Kommunale Gebietskörperschaft

1.1.      Name, Adresse, Kontaktstelle

Gemeinde Grünendeich

-Die Gemeindedirektorin­ Aiter Markplatz 1A

21720 Steinkirchen

Henrike Lühders

Telefon:  04142/899-120

Telefax:  04142/899-220

E-Mail: Henrike.luehders@luehe-online.de

Internet: http://www.luehe-online.de

1.2.      Verfahrensgegenstand I Gegenstand des öffentlichen Interesses

1.2.1.  Ausgangslage

Bei dem lnteressenbekundungsverfahren geht es um die Verpachtung einer Dorfgemeinschaftsanlage mit Gastronomiebereich  und Saalbetrieb, sowie einer Sportkegelbahn.  Das Inventar ist z.T. vorhanden.

1.2.2.  Pachtbedingungen:

Das Objekt soll weiter als Dorfgemeinschaftsanlage genutzt werden können. Es soll als Bedarfsgastronomie betrieben werden. Der zukünftige Pächter soll die Veranstaltungen koordinieren  und für die Bewirtung sorgen. Weiter dürften die Räumlichkeiten auch für eigene Veranstaltungen  genutzt werden.

Der Pächter nimmt für das gesamte Objekt zusätzlich die Hausmeistertätigkeiten wahr. Die

Tätigkeit umfasst insbesondere folgendes:

./  Ansprechpartner  für Dritte

./  Abschluss der Mietverträge im Auftrag der Gemeinde

./  Belegungsplan führen

./  Reinigung des Objektes (lnnenbereich)  nach Veranstaltungen

./  Pflegerische Tätigkeiten im Objekt

./  Gehwegreinigung  nach Straßenreinigungssatzung

./  monatliches Ablesen der Zählerstände

./  die Pflege der Außenanlagen sowie Winterdienst

Das Pachtverhältnis  beginnt ab dem 01.03.2022.

2.         Gegenstand der Pachtobjektes

2.1.      Bezeichnung des Auftrages durch den Auftraggeber

Die Gemeinde Grünendeich bittet um die Einreichung von lnteressenbekundungen  zur Anpachtung einer Dorfgemeinschaftsanlage mit einem gastronomischen Betrieb in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift “lnteressenbekundung  Zur Schönen Fernsicht”.

Es handelt sich um ein nichtförmliches lnteressenbekundungsverfahren in Anlehnung an § 7

Abs. 2 BHO und keine Vorabinformation im Sinne der Richtlinie 18/2004/EG: Freiwillige Bekanntmachung zum Zwecke der Aufforderung zur Abgabe einer lnteressenbekundung. Auch nicht um eine Vorinformation im Sinne des Vergaberechts. Es ist vorgesehen, die im lnteressenbekundungsverfahren eingereichten Angebote und Vorschläge auszuwerten und als Informationsgrundlage für die erforderlichen politischen

Entscheidungen  zu nutzen. Die Interessenten werden über die Ergebnisse des Verfahrens unterrichtet.

Die Gemeinde Grünendeich behält sich eine Vergabe vor. Ich bitte um Abgabe entsprechender Angebote in der unter Abs. 1 genannten Weise.

Das Objekt kann nach vorheriger Terminabsprache besichtigt werden.

3.        Sonstige Informationen

Die Interessenten haben alle relevanten Informationen, die für die Beurteilung im Rahmen des nichtförmlichen lnteressenbekundungsverfahrens maßgeblich sein können, mit anzugeben, hierzu gehören u.a. ein gastronomisches Konzept und bisherige gastronomische Erfahrungen.

4.         Weiteres Verfahren

4.1.      Vergabeverfahren

Ausschlaggebend  im Vergabeverfahren werden neben der Einhaltung der genannten

Anforderungen weitere qualitative Merkmale der Angebote sein, wie etwa

Vollständige Bewerbungsunterlagen

Befähigungsnachweise

Referenzen

Anmerkungen zu den Pachtbedingungen unter 1.2.2.

4.2.      Fristende für die Einreichung der lnteressenbekundungen

Das Fristende für die Einreichung von lnteressenbekundungen  ist

Freitag, der 21. Januar 2022 um 10:00 Uhr.

Grünendeich, 17.Dezember  2021

Gemeinde Grünendeich

Die Gemeindedirektorin

Test- und Impfzentrum in der Samtgemeinde

Sie können sich in allen Arztpraxen der Samtgemeinde nach vorheriger Absprache impfen und testen lassen.

Außerdem bieten alle Apotheken der Samtgemeinde Schnelltests an.

weitere Möglichkeiten zum impfen und testen haben Sie ab sofort auch beim :

Testzentrum

Im Ortskern von Steinkirchen

bietet der Betreiber der Heimatliebe Semih Baskin,

Alter Marktplatz 12 mit seinem Team

7 Tage die Woche von 08.00 Uhr – 19.00 Uhr

einen kostenlosen Coronatest für jedermann im Zelt

vor seiner Gaststätte an

ÖFFNUNGSZEITEN WÄHREND DER FEIERTAGE:

24.12.2021 – 05.01.2022

täglich von 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Impfzentrum

ab sofort können Sie im Impfzentrum in der „Schönen Fernsicht“ einen Termin zur Corona Schutz Impfung reservieren.

Terminvergabe unter:

https://www.impfportal-niedersachsen.de/portal/#/appointment/public

Das Impfteam des  Landkreises Stade impft unter Berücksichtigung der aktuellen Stiko-Empfehlung jeden Montag von 10:00 – 15:00 Uhr

Alle Informationen darüber finden Sie unter folgendem Link:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Impfempfehlung-Zusfassung.html


Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Covid19 Pandemie….

Fahrrad Mobilität

In der vergangenen Woche erhielt die Gemeinde Grünendeich nach Jork und Steinkirchen eine kostenlose Impulsberatung zum Thema Fahrrad-Mobilität.

Hierfür konnte wie in Steinkirchen wieder Herr Möller von der Innovationsberatung für nachhaltige Mobilität team red gewonnen werden, der mit seinen Lösungsansätzen gut an die gewonnen Erkenntnisse aus der Beratung in Steinkirchen im Oktober 2020 anknüpfen konnte.

Dies war besonders sinnvoll, da eine gute Radmobilität nicht an den Gemeindegrenzen aufhört. Bei der Beratung und Begehung gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung sowie fahrradenthusiastischen Bürger:innen wurden erste Lösungsansätze für die Verbesserung der Radwegeführung erläutert. Diese reichten von Fahrradstraßen und Querungshilfen über Umgestaltung von Straßeneinmündungen und Knotenpunkten bis hin zur Geschwindigkeitssenkung und Verkehrssicherheitskampagnen.

In einer Workshopphase wurden die einzelnen Lösungsansätze von den Teilnehmer:innen bewertet und jeweilige Vor- und Nachteile diskutiert. Am Ende sprachen sich viele für ein Fahrradstraßen Pilotprojekt in der Kurzen Straße aus.

Fahrradstraßen sind ein besonders positives Signal für die kommunale Radverkehrsförderung, da sie die Rechte von Radfahrer:innen gegenüber Autofahrer:innen deutlich hervorheben.

Außerdem sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Errichtung von Fahrradstraßen seit 2021 niedrigschwelliger und erleichtern die Umsetzung. Die Ergebnisse und Empfehlungen werden von Herrn Möller in einem Kurzkonzept zusammengestellt und anschließend von der Verwaltung in den politischen Gremien vorgestellt.

Bilder : © Klimaschutzmanagement Altes Land & Horneburg

Gebäude- und Wohnungszählung

Zensus 2022: Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung startet in Niedersachsen

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 111 vom 12.10.2021

Mit dem Start der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) wird ein wichtiger Meilenstein in der Vorbereitung des Zensus 2022 erreicht. Die Vorbefragung startet in Niedersachsen ab Mitte Oktober 2021. Dabei wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) ein Teil aller Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen beziehungsweise von Gebäuden mit Wohnraum befragt. Mithilfe der Vorbefragung wird unter anderem ermittelt, ob die vorliegenden Daten zu Eigentumsverhältnissen und Gebäuden aktuell und von guter Qualität sind. So trägt die Vorbefragung mit ihren Ergebnissen zu einem reibungslosen Ablauf der GWZ im Rahmen des Zensus 2022 bei.

Die Daten zu den Gebäuden und Eigentumsverhältnissen, die als Basis für die Vorbefragung und die GWZ dienen, stammen aus verschiedenen Quellen, zum Beispiel den Grundsteuerstellen. Diese Daten weisen teilweise sehr unterschiedliche Strukturen auf, die vereinheitlicht werden müssen. Außerdem bilden diese Daten jeweils nur den Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Aktuelle Änderungen, wie beispielsweise Wechsel von Eigentümerinnen oder Eigentümern oder auch deren Wohnortwechsel, sind möglicherweise in diesen Daten noch nicht enthalten und sollen mithilfe der Vorbefragung ermittelt werden.

Die Fragen der Vorbefragung können schnell und einfach über einen kurzen Online-Fragebogen beantwortet werden. Es handelt sich um maximal 11 Fragen, die in der Regel innerhalb von 5-10 Minuten beantwortet werden können. Die Zugangsdaten für den Online-Fragebogen erhalten die auskunftspflichtigen Personen per Brief. Einen Einblick in den Online-Fragebogen können Sie hier erhalten.

Bei der Vorbefragung werden nicht alle Auskunftspflichtigen befragt, sondern nur ein Teil. Bei der eigentlichen GWZ, die im Mai 2022 stattfinden wird, werden hingegen alle Auskunftspflichtigen befragt. Die Entscheidung, wer an der Vorbefragung teilnimmt, hängt von Struktur und Qualität der vorliegenden Daten ab. In Niedersachsen werden im Rahmen der Vorbefragung rund 350.000 Eigentümerinnen und Eigentümer kontaktiert. Auch für die Vorbefragung gilt eine Auskunftspflicht: Jede zur Auskunft ausgewählte Person ist verpflichtet, aktuelle Daten zu melden.

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Vorbefragung zur GWZ finden Sie in der Liste mit den häufig gestellten Fragen (FAQ), beziehungsweise bei der FAQ-Suche.

Hinweise zum Zensus 2022:
Mit dem Zensus 2022 wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Beim Zensus in Deutschland handelt es sich um eine registergestützte Bevölkerungszählung. Zur Feststellung der Bevölkerungszahlen werden in erster Linie Daten aus den Verwaltungsregistern genutzt und nur bei einer kleinen Stichprobe der Bevölkerung werden zusätzliche Daten erhoben. Zudem wird der Zensus in Deutschland mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert, um verlässliche Wohnungszahlen zu erhalten. Diese GWZ wird zum Stichtag im Mai 2022 als sogenannte Vollerhebung durchgeführt, d. h. zu jedem Gebäude mit Wohnraum muss eine Auskunft erteilt werden.

Weitere Informationen zur Vorbefragung und zum Zensus 2022 finden Sie auf der Website www.Zensus2022.de oder statistik.niedersachsen.de/Zensus2022.

Die Kontaktdaten der GWZ-Hotline:
Telefon: 0511 899 77 335
Montag bis Freitag 7 – 21 Uhr,
Samstag 9 – 16 Uhr