Pressemitteilung / Anmeldung zur Jägerprüfung

Pressemitteilung
Nummer 195 – 2021 vom 15.9.2021
Anmeldung zur Jägerprüfung
bis zum 1. Oktober möglich
Landkreis Stade.

Für Nachwuchs-Jägerinnen und -Jäger heißt es jetzt noch einmal richtig pauken: Anmeldungen zur nächsten Jägerprüfung nimmt der Landkreis Stade als Untere Jagdbehörde (Am Sande 2, 21682 Stade) noch bis zum 1. Oktober postalisch entgegen.
Die Prüfung ist in drei Abschnitten zu absolvieren: Am 8. November steht die Prüfung im Fach „Jagdliches Schießen“ an. Bis zum 17. April 2021 haben die Nachwuchsjäger dann noch Zeit, sich auf die schriftliche Prüfung vorzubereiten. Die mündlich-praktische Prüfung schließlich wird am 24./25. April 2021 abgenommen.
Prüflinge, die keinen Vorbereitungskurs an einer Jagdschule belegen, können ihre Anmeldung postalisch beim Landkreis Stade einreichen. Wer einen Vorbereitungskurs an einer Jagdschule besucht, reicht seine Anmeldung über die Jagdschule ein.

Pressemitteilung Schweinepest-Gefahr

Pressemitteilung

Nummer 193 – 2020 vom 11. 9. 2020

Schweinepest-Gefahr: Tote

Wildschweine sofort melden

DER LANDRAT

Landkreis Stade. Angesichts des ersten Nachweises der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland in dieser Woche sollen auch Totfunde von Wildschweinen im Landkreis Stade vorsorglich sofort dem Kreis- Veterinäramt unter der Nummer 04141/ 12-3910 gemeldet werden. Eine Ansteckungsgefahr für Menschen besteht nicht.

„Was wir lange befürchtet haben, ist nunmehr Realität – der Nachweis der ASP im Brandenburger Spree-Neiße-Kreis macht auch uns Veterinären und den Schweinehaltern im Landkreis Stade große Sorgen“, so die Stader Amtstierärztin Dr. Sibylle Witthöft. Die ASP befällt Wild- und Hausschweine gleichermaßen, jedoch keine anderen Haustiere. Eine Ansteckungsgefahr für Menschen besteht nicht. Im Handel angebotenes Fleisch kann bedenkenlos verzehrt werden.

Witthöft: „Gleichwohl sind die Veterinärbehörden auch im Norden Niedersachsens in Alarmbereitschaft. Für Schweine haltende Betriebe wäre ein Übergreifen der Seuche auf die Ställe eine Katastrophe. Sicherheitsmaßnahmen und Früherkennung sind die einzigen Maßnahmen, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.“

Eine Gefahr besteht nicht nur durch infizierte Wildschweine, die aus ASP-Gebieten einwandern. Auch achtlos weggeworfene Speisereste und anders illegal entsorgte Lebensmittel, die mit dem Virus kontaminiert sind, können die hoch ansteckende Schweinepest übertragen. Für alle Bürgerinnen und Bürger gilt: Das Wegwerfen von Lebensmitteln, insbesondere von

Wurstwaren, in die freie Natur ist verboten und stellt ein hohes seuchenhygienisches Risiko dar. An die Schweinehalter appelliert die Kreisveterinärin ebenfalls eindringlich: „Halten Sie strikt die Maßnahmen zur Biosicherheit ein!“. Das bedeute insbesondere: Betreten der Ställe nur in Schutzkleidung, gegebenenfalls Einzäunung des Betriebsgeländes, konsequente Bekämpfung von Ratten und Mäusen und kein Zutritt von fremden Personen in die Ställe. An die Jägerschaft ergeht die Bitte des Veterinäramtes, weiterhin von jedem erlegten Wildschwein mit der Trichinenprobe eine Blutprobe für einen ASP-Test abzugeben, wie in den vergangenen

Monaten bereits vorbildlich geschehen.

Um beim Nachweis eines Falles von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in unserer Region sofort reagieren zu können, arbeiten die Veterinärbehörden in den Landkreisen Stade, Cuxhaven, Osterholz, Rotenburg und Verden seit langer Zeit eng zusammen.

Pressestelle Christian Schmidt Am Sande 2

21682 Stade

 04141 12-1111

 04141 12-1025

 pressestelle@landkreis-stade.de

Warntag 2020

Probealarm bundesweit am 10. September 2020 um 11 Uhr

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in den Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst. „Der Warntag ist ein wichtiges Zeichen an unsere Bevölkerung, um sie wieder vermehrt für die Risiken und Gefahren zu sensibilisieren und den Bevölkerungsschutz in den Köpfen zu verankern“.  Weitere Ziele des bundesweiten Warntages sind auch die Funktion und den Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen. „In vielen Kommunen gibt es auch heute noch den obligatorischen und regelmäßigen Probealarm für die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr. Wichtig ist aber auch, dass über die neuen Kommunikationsmittel wie Warn-Apps ebenfalls eine Warnung der Bevölkerung erprobt wird und somit die Selbstschutzfähigkeit erhöht wird“.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.warnung-der-bevoelkerung.de

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